Pucón

18.09.2018

Unsere erste Reise nach Pucón. Da bei uns das erste verlängerte Wochenede bevor stand, sind Flora und ich nach Pucón gefahren. Mit dem Nachtbus waren das etwa 9-10 Stunden Fahrt.

Der Urlaub stand unter dem Motto, es passiert alles anders als gedacht!

1. Problemchen: der Weg zu unserem Terminal. Im ersten Terminal gab es unser Busunternehmen nicht, dann haben wir Passanten gefragt, diese sagten uns wir sollen in ein anderes gehen, da wir den Weg nicht kannten haben wir herumgefragt und ein ganz netter, aber etwas seltsamer Mann hat und den ganzen Weg (10-15 min) zum Terminal geführt. Der Weg verlief aber durch eine Mall und wir waren super verwirrt. Dort angekommen gab es "Jac" (unser Unternehmen) immer noch nicht, wir wurden weiter geführt, bis wir es fanden! 

2. Problemchen: unser Busticket war auf dem Laptop von Flora, der ist aber leider kaputt. Zum Glück hatten wir noch unsere Buchungsnummer und wir konnten glücklicherweise unser Ticket am Schalter abholen.

Dann ging es auch schon los. Der Bus war super bequem und wir konnten toll schlafen mit unseren Schlafsäcken.

3. Problemchen: wir hatten noch keine Unterkunft. Dies hat sich aber super schnell geklärt, denn ein Hostelbesitzer (Donde Egidio) hat uns angesprochen und schwups hatten wir unser Zimmer! Das Hostel war super und hat sich als totaler Glücksgriff entpupt.

Am ersten Tag haben wir dann eine Tour zu den Thermas Geometricas gemacht. Dort gab es heiße Quellen zwischen 35-45* warmen Wasser. Die Quellen sehen wunderschön aus und da wir zur Nebensaison in Pucón waren, war es auch nicht ganz so voll!

4. Problemchen: der Besuch im Krankenhaus. Flora wurde von einem Hund ins Bein gebissen, was prinzipiell nicht tief war und daher wird das auch gut verheilen, da wir aber nicht wussten wie es mit Tollwut oder anderen Infektionen aussieht sind wir uns Krankenhaus gegangen, wir wussten auch SOFORT was wir machen mussten (Versicherungstechnisch). :D Wir wurden wirklich super auf den Ernstfall vorbereitet, doch dort hatten wir keine Ahnung, durch Unterstützung meiner WG haben wir dann alle Infos zusammengetragen, was wir wie machen müssen! #Kurtwärestolz!

Tag 2: 

Wir haben uns ein Rad ausgeliehen um eine Radeltour zu machen. Das Wetter sah vielversprechend aus und wir starteten. Erst zu Salto El Claro ein Wasserfall in der Nähe von Pucón. Diesen haben wir nach langem hin und her gefunden! und er war wunderschön!!!!

Weiter ging es dann nach Quelhue einem Mapuchedorf, 

auf dem Weg dort hin hat es super anfangen zu regnen, aber das war noch ganz in Ordnung, dort haben wir und Mittagessen gegönnt und sind weiter Richtung Caburgua. Dort gibt es einen schwarzen und einen weißen Strand, was sehr cool klang. Mega nass, total ausgepowert und schmutzig kamen wir dort an und der schwarze Strand war so mittelmäßig schwarz und der weiße einfach normal. Ich habe mir es etwas cooler vorgestellt, aber vermutlich war meine Laune auch nur etwas vom Wetter gedrückt. 

Mit dem Bus gibt es dann zurück nach Pucón unter die warme Dusche und im Hostel wurden auch einfach unsere Kleider gewaschen, ohne diese liebe Aktion hätten wir ganz ganz nass heimgehen müssen.

Tag 3:

Dieser war wieder von Regen geprägt, etwas ungeplant sind wir durch Pucón gelaufen waren auf kleinen Handarbeitsmärkten und haben etwas von der Bucketlist Essen und Trinken abgearbeitet.

Am Abend ging es dann schon wieder nach Hause.


Fazit des Urlaubs:

-Alles sah so aus wie bei Flora zu Hause ( sehr bayrisch, es gab auch sehr viele deutschklingende (Straßen- )Namen)


-Das 6- Mann-Zelt, dass wir dabei hatten hat sich nicht gelohnt, ähnlich wie die Sonnencreme.

-Der Urlaub lief ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt hatte aber er war super schön!!